Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs an average man’s view & reports für Mai, 2010.
30.5.2010 von admin.
Statt einfach per Webcam zuzusehen wie das Erdöl im Golf von Mexiko die Umwelt immer mehr verschmutzt, wäre es doch relativ einfach, mit einer Art Staubsauger das Oel kurz nach Austritt abzusaugen und das kostbare Gut in Tanker zu laden. Zumindest so lange bis die ‘Experten’ eine gangbare Lösung finden oder die See nicht allzu stürmisch ist. Schlamm und Abfälle (!) hineinzupumpen scheint die Sache nur zu veschlimmern.. das sieht doch auch ein absoluter Laie wie ich.
Geschrieben in Nature | Keine Kommentare »
11.5.2010 von admin.
.. der angibt, er mache eine bestimmte Sache nun schon seit 50 Jahren so. Es ist nämlich recht naheliegend, dass er die Sache schon 50 Jahre lang falsch macht ” Ein Satz, den ein Kollege jeweils in der E-mail-Fusszeile drin hatte und den ich hier gerne mal zitiere.
Passt zwar eigentlich mehr zum absolut dilletantischen Vorgehen der Kadermanager und Techniker von BP im nächsten Beitrag - die haben offenbar nicht viel mehr als Grundschule gelernt.
Aber auch zu den Fachmännern und Fachfrauen des Lebens, unseren Eltern; bloss nie etwas ändern, immer schön stur, konservativ und krank voran!
Meine, zumindest in meinem Umfeld, doch recht bahnbrechende Entdeckung, dass Milchprodukte (oder tierische Fette und Eiweisse allgemein) den Menschen krank machen, findet keinerlei Gehör. Man findet zwar die vegane Ernährung meist OK und sieht, dass ich seit einem Jahr plötzlich nie mehr krank wurde (vorher alle 3 Wochen)- aber selber machen zum Beispiel meine Eltern weiter wie bis anhin - und sind so auch ständig am kränkeln. Ihr Sohn war ja schon immer ein Dummkopf und hat noch nie irgend etwas zu sagen gehabt. Dabei vergessen sie, dass ich als einziger in der Familie studiert habe, und im härtesten Studiengang, den UNI und ETH in der Schweiz zu bieten haben, auch noch als Bester des Jahrgangs abgeschlossen habe. Aber er hat halt keinen Doktortitel und verdient nicht Fünfhunderttausend im Jahr -> Versager.
Jetzt fällt auch langsam auf, dass auch meine Kinder ständig genau dieselben Krankheiten haben wie ich als Kind. Erkältung, Husten, entzündete Augen. Dringend müsste man etwas unternehmen - ich bin fast sicher, dass auch hier die Milchprodukte schuld sind. Weil aber Milch traditionell immer noch als gesund und unerlässlich (Kalzium!) gilt, lässt meine Frau es natürlich niemals zu, dass die Kids auch nur einen Tropfen Sojamilch (künstliches Kalzium!) bekommen. An diesem Beispiel lässt sich wieder einmal schön zeigen, wie dumm doch eine stur konservative Haltung sein kann.
Viele Leute leben nach streng spiesserischen Gesellschaftsprinzipien - wonötig bis in den Tod hinein.
Gerade eben erfahre ich, dass ein 45jähriger Bekannter, der erfolgreich (aber auch immer gestresst) eine Firma führt, an einem Herzschlag gestorben ist. Seine fleischreiche Ernährung und dazu Alkohol haben diesen sicherlich begünstigt.
Geschrieben in Society, Nature | 1 Kommentar »
7.5.2010 von admin.
Da sind sie nun, die ersten kleinen Zeichen für die grossen Umwälzungen, die uns bevorstehen. Griechenland ist zwar besonders hoch verschuldet, besonders lang haben die Politiker, Beamten und der reiche Filz in Saus und Braus gelebt. Aber eigentlich gilt das für alle westlichen Staaten, auch für die Schweiz. Ich wiederhole: Ein Staat braucht eigentlich gar keine Steuergelder, um gut zu funktionieren. Vor 10 Jahren habe ich schon gefordert: Banken und Versicherungen müssen dem Staat gehören. Wem sonst? Die faire und rechtssichere Dienstleistung bringt vielen Leuten eine gute, vernünftig bezahlte Arbeit - und wirft auch ohne Spekulation einen soliden, ehrlichen Gewinn ab. Viele Aemter (Bau, Energie..) bezahlen sich selber mit den kostenpflichtigen Dienstleistungen, die sie erbringen. Ebenso die Polizei über die Bussengelder. Ein Staat ohne Polit-Gelaver und ständige Neuwahlen - und mit einer Bürokratie von 5% des jetzigen Standes wäre auch viel günstiger zu betreiben. In einer Übergangsphase könnte man eine MwSt von 1-2% belassen, das beschert dermassen hohe Mehreinnahmen, dass man reuig einsehen müsste: Alle die Steuern, Zölle, Abgaben, die wir heute noch haben, sind die völlige Abzockerei!
Das sich die Griechen tatkräftig weigern, den Bonzen ihr verspieltes Geld wiederzubeschaffen ist klar. Das Volk hat eine immense Macht. Es könnte zum Beispiel von einem Tag auf den anderen beschliessen, für die Wohnung nur noch die Miete zu bezahlen, die sie den Hausbesitzer wirklich kostet. Das wären etwa 10% des heutigen Betrages. Würde die Schere Arm/Reich wieder etwas in Gegenbewegung versetzen. Oder eben - wie sollen diese Polizei und das Beamtentum, die ja selber Teil des Problems sind, die Leute, die grösstenteils in Armut leben, dazu zwingen, noch mehr (oder überhaupt noch) Steuern zu bezahlen ?
Geschrieben in Some politics | Keine Kommentare »
4.5.2010 von admin.
Ist Ihnen auch schon aufgefallen wieviele Arbeitsangebote die Spamflut in den letzten Wochen plötzlich bringt - die hören sich mitunter noch ganz plausibel an:
“wir suchen zur Zeit aktive Mitarbeiter fuer lang- und kurzfristige Arbeit im Bereich Testeinkauf und Kurierdienst landesweit. Die Stellen sind ab sofort frei und sofort zu belegen.
Sie brauchen lediglich die Voraussetzungen:
- Computer-Grundkenntnisse Internet, Email, Drucken
- Puenktlichkeit und Genauigkeit
- telefonische Erreichbarkeit ..”
Mitmachen und schön Geld verdienen kann man damit tatsächlich. Das Problem ist nur, dass man sich damit dem organisierten Verbrechen anschliesst. Und erst noch das schwächste Glied besetzt in der auf Hochtouren laufenden Betrugs-Maschinerie, die zum einen Teil genau so läuft: Hacker sammeln Kreditkartendaten aus schwach geschützten Onlinedatenbanken. Oder sie betreiben gleich selber irgend einen Porno-Kanal und sammeln dort die Karten-Infos ohne grossen Widerstand von den Kunden, denn denen ist es peinlich zur Kartengesellschaft oder gar zur Polizei zu gehen wegen Verdacht auf Kartendiebstahl. Auch Phishing E-mails werden über Bot-Netzwerke zu Millionen versendet, ein paar Hundert Leute fallen immer darauf rein. All diese gestohlenen Datensätze (meist mit 3D Secure Code, die Internet-Händler werden zu 99% bestellte Ware versenden, denn die Kartenherausgeber haften) werden über diverse Kanäle im 100er oder 1000er Pack angeboten, mit garantiertem Ausgabenlimit, bis zu $ 100′000. Es sind dann diese am meisten kriminellen Kreise, welche die Karten erwerben um damit auf Einkaufstour zu gehen : Mafia oder gar Terror-Organisationen. Das einzige Problem, das diese Leute haben, sind die Lieferadressen. Man kann zwar irgend einen Briefkasten eines leer stehenden Hauses beschriften und versuchen, Ware da hin liefern zu lassen. Nach 2,3 Wochen besteht dann allerdings die Gefahr, dass die Adresse überwacht wird (oder auch nicht - wir haben beobachtet, dass an gewisse Adressen in Irland oder England Monate- oder gar Jahrelang geliefert wurde. Eine Anzeige bei der Polizei hat da gar nichts geändert). Diese Stellen sollen nun durch den ‘ahnungslosen’ arbeitslosen E-Mailempfänger besetzt werden. Entgegennahme von Sendungen an seiner Wohnadresse gegen Unterschrift und die Weitergabe der Pakete an lokale Mittelsmänner. So lange, bis irgendwann die Polizei aufkreuzt und der neue Mitarbeiter infolge U-Haft nicht mehr Pakete in ein entlegenes Waldstück oder in den Müllcontainer xy ablegen wird. Aber kein Problem - die nächsten Verdienstsuchenden sind schon in der Warteschlange. Die auf diese Weise erschlichenen Warenlager sind riesig. Oft handelt es sich um Luxusprodukte, die sich (meist über Ebay) schnell wieder veräussern lassen - Rolex und Co. verdienen ganz gross mit. Immer mehr werden aber auch ganz günstige unscheinbare Produkte bestellt, für diese reicht auch eine Karte ohne Geheimcode und mit kleiner Deckung - für 50 Cent im 100er Pack.
Dass bei diesen gigantischen Machenschaften, die da ganz offensichtlich und tagtäglich überall auf der Welt ablaufen von Seiten der Behörden einfach zugesehen - oder meist wohl eher weggeschaut - wird ist einfach ein Skandal. Die einzige Meldestelle in Sachen Cyberkriminalität der Schweiz (kobik.ch) befasst sich fast ausschliesslich mit Kinderpornografie (und Spam). Dabei wäre dieses Problem relativ schnell & einfach zu beseitigen - mittels Zensur. Man kann nicht jeglichen Sexserver frei laufen lassen (und es sind die Server mit dem grössten Traffic weltweit, direkt hinter Google und Yahoo anzutreffen) nur von wegen freier Meinungsäusserung. Wenn unsere ganze Jugend von 6-20 fleissig Gebrauch macht von Youporn und Xvideos plus 1000en von Nachahmer-Sites und sich jeden Tag in den Welten von Gruppensex, Anal, Fisting, Natursekt, Schwulensex, Teenie-Sex (klar, alle Girls sind immer knapp aus dem Schutzalter, sehen aber überhaupt gar nicht so aus) , SM, Bondage etc. aufhält, dann hat das sicher einen Einfluss auf diese jetzt schon kranke Gesellschaft, ich glaube nicht dass es ein positiver ist. Man müsste die IPs dieser Server einfach sperren. Ebenso könnte man die ganzen Spamfluten abschalten, aber es gibt halt mittlerweile zuviele Leute, die da mitverdienen. Gegen den Betrug mit Kreditkarten (und die Wirtschaftskriminalität im Allgemeinen) müsste unsere Polizei endlich mal anfangen etwas zu unternehmen. Aber nein, man hat die Mittel und die Kapazität nicht ! Wie bitte ?? Aber für Grosskontrollen auf der Autobahn inkl. Zoll, Sanität und Heerespolizei zwischen Zürich und Basel JEDE Nacht von 23-06:00 da hat man dann die Leute! Und die Soldaten im WK hocken 2 Wochen in der Beiz statt irgend etwas Sinnvollem nachzugehen. Die Staatsangestellten gehen, nachdem sie den ganzen Tag lang hauptsächlich auf youtube und -porn rumgesurft sind, um 4 schon wieder nach Haus.
Dabei müsste man sich als Polizei-Aspirant oder Soldat ja nur mal für eine solche ‘Arbeit’ melden und eine Weile lang mitmachen. Sobald dadurch ein paar Netzwerke aufgeflogen sind, wird sich die internationale Bandenkriminalität wieder neu überlegen müssen, wie sie zu guten Lieferadressen kommt. Und die Polizei kommt zu sinnvollen Einsätzen, die auch den Beamten wieder etwas Spass machen sollten und Ihnen auch neuen Respekt verschaffen würden.
Geschrieben in Society, Some politics | 1 Kommentar »