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31.3.2008 von admin.
Bevor in ein paar Jahren oder vielleicht schon Monaten das gesamte Finanzsystem zusammenbrechen wird.. Ja ich glaube dieses muss fast einstürzen denn es wurde über Jahrzehnte derart aufgeblasen, alle wollten immer nur grössten Profit und haben den auch bekommen, weil immer mehr eigentlich wertlose Wertpapiere gedruckt und verteilt wurden.. das alles ist ultra- inflationär denn ein reeller Wert ist kaum noch dahinter. Ähnlich wie die Nazis irgendwann 100-Billionen-Briefmarken herausbringen mussten - werden bald die tollen Aktien mit den klingenden Namen nur noch den (Brenn-) Wert (immerhin!) des Papieres haben auf denen sie evtl. noch gedruckt sind. Von nichts kann nichts kommen - ein funktionierendes Perpetuum-Mobile hat man nie bauen können. Jene die Ihr Geld mit der Börse vervielfacht haben, konnten das nur während der Wachstumsphase dieses kolossalen Systems tun und/oder weil sie meist Insider-Information hatten. Es waren v.a. Banker oder deren Kollegen die das Ganze reich und mächtig gemacht hat. Der Durchnittsverdiener oder normale Anleger hätte sein Geld besser zuhause gehortet oder eben - und darauf komme ich noch - viel besser direkt einer Firma für einen angemessenen Zins, mit überschaubarem Risiko anvertraut.
Das Geschäft der Banken ist höchst unmoralisch, oft gar kriminell. Statt ihre Grund- Dienstleistung zu erbringen und den Menschen bei Bedarf Geld auzuleihen oder Geld sicher aufzubewahren haben sie sich nur noch aufs Big Business konzentriert und ihre eigentlichen Pflichten sträflich vernachlässigt. Man arbeitet nur mit global playern zusammen, gibt den Superreichen grosszügige Zinsen und den Monopolisten sofort riesige Kredite. Als normaler Sparer bekomme ich hingegen knapp mal 1% Zins pro Jahr und zahle ein mehrfaches an Gebühren und Wechselkurs-Verlusten - und zahle noch für den überflüssigen Konto-Auszug-Papierkram / das ganze Porto für den täglichen Versand.
Ich hatte selber nie Aktien und habe auch nicht wie viele Bekannte viel Geld verloren - aber hatte vor ein paar Jahren erfahren müssen wie man als Unternehmer zwar einerseits ständig umworben wird für die verschiedensten Kapitalanlagen und auch für Unternehmer-Kredit. Einen solchen hätte ich gut gebrauchen können beim Start meiner Firma und habe dann mit beträchtlichem Aufwand meine ganzen geschäftlichen Vorhaben offengelegt, um dann von der ZKB viel später nach mehrfachem Nachhaken zu erfahren dass man prinzipiell nicht interessiert ist auf meinem Gebiet zu ‘investieren’. Service Publique = 0 , das wäre auch bei jeder anderen Bank so gewesen. Zum Glück konnte ich Geld von einer Privatperson bekommen - zum halben Preis wie von der ZKB in der Werbung offeriert (und dann doch nicht eingehalten)! Dieser Geldgeber ist auch heute noch glücklich - bekommt er doch von mir den 3-fachen Zins wie die ZKB auf einem Konto. Aus solchen Erfahrungen komme ich zum Schluss: Die heutigen Banken braucht es gar nicht, sie sind im Gegenteil gar schädlich für die Wirtschaft. Sind mit einem riesigen Tamtam die ganze Zeit in allen Medien (verschwenden Zeit und Ressourcen..) - dabei gäbe es nur das einzig Richtige: Die Banken müssen dem Volk gehören, dem Volk dienen. Bevor alles zusammenbricht : Sie müssen verstaatlicht werden. Der Staat ist in einer echten Demokratie nicht irgendeine dunkle Macht, die die Menschen unterjocht sondern der Staat das sind die Einwohner eines Landes in ihrer Gesamtheit. Diesen Einwohnern sollen die Banken gehören. Sie sollen von ihnen moralisch verpflichtet werden das Geld (ein Wert den ich in meinen Betrachtungen einmal als fix annehme, noch besser wäre es natürlich wenn alles in der Schweiz sich im Umlauf befindliche Geld weiterhin 1:1 in Gold abgedeckt wäre) niemals spekulativ zu verspielen sondern ausschliesslich nach den Grundpflichten zu handhaben -
- Sicher verwahren (Zins ist eigentlich gar nicht nötig, wer viel hat braucht nicht noch mehr)
- Zu vernünftigen Zinsen auszuleihen
- Den erwirtschafteten Gewinn der Gemeinschaft zurückgeben.
Alle anderen Formen von spekulativen Gamblertum sollte man verbieten oder so stark regulieren wie man das etwa mit Glücksspiel tut. Die Börse sollte meiner Meinung nach abgebaut und letztlich ganz abgeschafft werden.Und zwar bevor diese selber zusammenbricht, und so wohl weit mehr Schaden anrichten wird. Niemand braucht Aktien und Stock Exchange - das ist alles nur eine Illusion - und die wir schon viel zu tief hineingeritten wurden.
Aber bevor solche grossen und wichtigen Schritte möglich werden muss unser Land (gilt eigentlich für .de noch viel mehr als für .ch), welches eigentlich ja eines der Fortschrittlichsten und Liberalsten ist, zu einer echten Demokratie werden. Dies würde v.a. erreicht durch die Abstimmungen und Wahlen über Internet welche meiner Meinung nach künstlich verhindert werden, sie hätten nämlich grosse Umwälzungen zur Folge und würden einen grossen Teil des Politapparates und das dämliche Geschwafel von all diesen Parlamentarieren im Bundeshaus und am TV .. auch den ganzen Wahlkampf .. zum verschwinden bringen - und plötzlich hätte der Staat wieder Geld übrig ! Abstimmung (per ID, mit persönlichem Login, absolut sicher) könnte man für 10′000 Franken verwirklichen in einem so kleinen Land - und nicht wie vom Bundesrat vorgerechnet Milliarden. Die Parteien hätten dann - wenn überhaupt - nur noch die Funktion, Vorlagen auszuarbeiten. Wieder Millionen gespart. Hätte ausserdem den Vorteil das Leute die es nicht mehr gross etwas angeht (Rentner) weniger mitreden würden - heute sind es doch fast nur die welche überhaupt abstimmen gehen.
Abstimmung über internet wird vom Establishment gezielt verhindert, weil sie ihm sehr schaden wird. Aber wie könnte man sie durchsetzen ? Ich meine es hängt vieles mit den Steuern zusammen die wir zahlen um ebendiesen Staatsapparat zu erhalten. Wir sollten Steuern nicht mehr einzahlen mit der Begründung : ich war nie damit einverstanden. Dann muss der Staat anfangen dort zu sparen wo das Geld sinnlos versickert- beim Militär, der Verwaltung, in der Politik, auch in anderen Dingen die immer nur einer gewissen Gruppe etwas ‘nützen’ : Sport, Euro 08, Kultur (wer will heute noch Oper und Schauspielhaus? Ja es gibt noch Solche, aber die können auch ein Ticket bezahlen, welches etwas mehr kostet.., va. wenn sie dann weniger Steuren berappen müssen.. da hätten wir schon eine nächste Diskussion: Die echte Kultur von heute wird nicht subvenioniert, sie kann auch dankend ablehnen).
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31.3.2008 von admin.
Die einzig logische und sinnvolle Badachung in der zeitgemässen Architektur ist ja eindeutig das Flachdach - gibt es doch die vom Gebäude verbrauchte Grundstücksfläche der Landschaft zurück (Dachgarten, Dachterrasse) und ist ideal zur Nutzung von Sonnenenergie - ausserdem ist es die einzige formal-ästhetische Lösung, weil ja auch Wände und Fenster , die Möblierung .. sinnvollerweise immer rechte Winkel aufweisen. Dagegen sind alle Formen von Schrägdächern nur von Nachteil - sie sehen einfach blöd aus, egal welcher Winkel gewählt wird, sie sind teuer und anfällig bei Schnee (Eisschlag), Sturm und Feuer. Der umbaute und beheizte Raum kann quasi nur zur teuren Lagerung unnötiger Gegenstände genutzt werden, bis diese dann nach Jahrzehnten endlich entsorgt werden. Wohnräume in Dachgeschossen sind schlecht - die Hitze staut sich und die schrägen Wände engen ein. Trotzdem werden heute immer noch Neubauten mit Schrägdach errichtet - für mich das 1. Anzeichen, dass ein schlechter Architekt am Werk war.
Scheune aus dem Mittelalter gefällig?
Nein, dann doch lieber
, made 1928 - 1931 by Le Corbusier!!
Holz gilt gemeinhin immer noch als etwas Erstrebenswertes und ach-so ‘Heimeliges’ für ein Einfamilienhaus. In Wirklichkeit ist der Werkstoff höchstens im Innenausbau oder für provisorische Bauten sinnvoll - denn die Nachteile überwiegen klar:
-Holz hält nicht lange und wird mit Chemikalien behandelt um die Beständigkeit etwas zu verbessern. - Holz brennt gut und verunmöglicht damit ein sicheres Leben. - Holz verursacht in den Räumen ein Barrackenklima, isoliert weit schlechter als ein 2-Schalen-Mauerwerk. Die fehlenden Belastbarkeit macht freie Grundrisse und grosse Fensteröffnungen schwierig, wie sie für ein 0-Energie-Haus nötig wären. Ebenso fehlt eine Masse, welche zur Speicherung der eingestrahlten Sonnenenergie nötig wäre. - Es werden ganze Wälder (angepflanzt und wieder) abgeholz, und damit der Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen zerstört, nur um diesen Werkstoff zu bekommen der früher oder später immer der ungefilterten Verbrennung zugeführt wird und nochmals unsere Umwelt belastet.
Ein Haus welches nur 20 Jahre hält - und nicht wie bei Beton oder Stein und Stahl 200+ Jahre, ist schlichtweg unwirtschaftlich.
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15.3.2008 von admin.
Ist Ihnen eigentlich auch schon mal aufgefallen dass eigentlich über 95% der Automobile, welche neu auf den Markt kommen ein absolut schlechtes, sprich un-funktionales Design aufweisen ? Das ist eigentlich schon seit etwa 10 Jahren so!
Nur ein Beispiel - fast sämliche neue Modelle der früher so schlicht gehaltenen Marke BMW haben neuerdings zahlreiche äusserst unnötige Linien und Kurven - man nehme nur einmal die formale Umsetzung der Frontlichter - da wird beim Adlerauge (in der Comic-Version) 1:1 abgekupfert - aber die Frage warum ein Auto, dessen Lichter ja nicht denn Sinn haben mit scharfem Blick zu jagen (etc..), ausgerechnet nun im Jahr 2007/2008 möglichst wie ein Adlerkopf aus Stahlblech daherkommen muss, wird natürlich von Niemandem gestellt, geschweige denn beantwortet! Das ist ja die totale Umkehrung der Formeln ‘Form Follows Function’ (Sullivan) sowie `Less is More’ - welche ja immer noch eherne Gesetze für jeden Architekten und erst recht Autobauer sein müssen - denn ein Auto ist ein noch viel funktionaleres Objekt als eine Immobilie.
Auch alle neuen AUDIs haben neuerdings diesen ‘Maulkorb’ bekommen, welcher das sonst so schlichte Design zunichte macht. Auch die Rücklichter sind plötzlich ‘japanisch’ gerundet — wozu in aller Welt ?? Mich hat das veranlasst noch einen ‘Allroad’ von 2003 zu finden..
Wenn ich denke dass viele Leute ihr ganzes Erspartes für so eine Krücke-in-gestalterischer-Hinsicht ausgeben und wüssten wie Leute wie ich darüber lachen.. Es ist schon unglaublich wie wenig man heute ein Auge oder Gespühr für gutes Design hat - man kauft einfach das was die Werbung einem als Statussymbol nahelegt ohne zu hinterfragen.. und so ein dumbes Objekt fährt nun 10 oder 20 Jahre in der Gegend rum, will sich visuell sogar noch extra herausdrängen, und ist doch so hässlich dass es einem Menschen mit Gefühl einfach nur wehtut. Eine Umweltverschmutzung ist das!
Wenn man hingegen die wenigen (oft teuren) Fahrzeuge mit guter Gestaltung betrachtet oder Modelle aus den 60er / 70er Jahren, die doch so gut zur aufkommenden Moderne passten (deren Ideale sind heute nämlich aktueller denn je) fragt man sich : Warum gibt es nicht viel weniger Automodelle, dafür ist jedes einfach nur schön, und schlicht, und funktional, strominienförmig ? Oder warum werden keine alten Klassiker neu aufgelegt .. wie etwa der Plymouth Valiant von 1967, mit Hybrid-Technik, aus unverwüstlichem Aluminium..
Da waren die Russen in Soviet-Zeiten vernüntiger und wirtschaftlicher- sie beschränkten sich auf wenige Modelle, welche über die Jahre immer besser wurden.
Die wirklich schönen Autos kann man sich fast an den Händen abzählen.. Ford Mustang, Jaguar XK-8, Maserati, Fiat 500, Peugeot, 2,3 alte Toyotas (Celica, Carina, Corolla) - sie sind alle kaum mehr auf europäischen Strassen anzutreffen. Dafür alle diese Manga-fantasy Ausgeburten mit dekonstruktivistischen, ‘freien’ Formen und vielzuvielen Linien, die mal einem Stinkkäfer ähneln, oft seltsam treudoofe Comicfigur-Augen haben oder auch den strengen, agressiven Adlerblick. Dieses Comicauge ist übrigens bezeichnenderweise auch das Logo des diesjährigen Genfer Autosalons.

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3.3.2008 von admin.
Was und doch heute fehlt ist die Möglichkeit sich selber zu verwirklichen -
oder ist diese Junggesellen mit Erbe vorenthalten,wenn sie es denn auch im Griff haben diese Chance zu nutzen.
Warum fehlt die Möglichkeit?
Offenbar aus der totalen Geregeltheit eines jeden Lebens. Birth-School-Work-Death brachten dies z.Bsp. die Pixies auf einen einfachen Nenner. Neben dem Fehlen von Energie mangelt es va. auch an Geld um nach der Arbeit von 8-19:00 noch irgendetwas anzufangen was man wirklich will und gerne tut.
Die wenigen Stunden am Wochenende die neben all den auferlegten oder auch selbst-eingebrockten Sachzwängen noch bleiben verbessern die Situation nicht wirklich.
Für ein erfülltes, glückliches Leben wären grundsätzlich 3 Dinge nötig:
1. Bedeutend weniger Arbeitszeit (in der man letztenendes wohl ähnlich viel erreichen könnte im Job wie bis anhin, da die meisten Leute ja eigentlich nur zu 50% der Zeit WIRKLICH sinnvoll beschäftigt sind).
2. Ein angemessener Lohn den man auch behalten kann (keinerlei Abzüge).
3. Wohneigentum günstig erwerben zu können.
Warum wir es hinnehmen dass uns der Staat die Hälfte oder mehr vom verdienten Geld einfach wieder wegnimmt - für Dinge die uns meist nicht im Entferntesten betreffen geschweige denn dass wir dafür jemals unser Einverständnis gegeben haben ist eigentlich schleierhaft.
Der einzig wahrnehmbare Widerstand ist der das jeder gegen den Staat wettert (mit gutem Grund..) oder dass vielleicht mal einer versucht Geld verschwinden zu lassen.
Die einzige Lösung aus meiner Sicht: Den Staat um etwa 90% abbauen und nur eine einzige Luxussteuer auf allen Produkten und Dienstleistungen welche nicht unbedingt zum Leben notwendig sind.
Auf der anderen Seite : Alle Banken und Versicherungen werden verstaatlicht. Jeder Bürger erhält kostenlos eine Art Vollkasko-Versicherung. Wohn- & Geschäftsliegenschaften sollen nicht mehr vermietet werden dürfen. Besitz nur zum Eigenbedarf würde sofort den gesamten Liegenschafts-Spekulationsmarkt zum Erliegen bringen und zu einer gerechteren Verteilung beitragen. Der Immobilienmarkt ist nämlich zu einem teil Schuld daran dass die Reichen unnötigerweise immer noch reicher (und damit auch unglücklicher) werden.
Das Leben an sich soll auch kostenlos möglich sein können. Es gibt nämlich auf jeden Fall genug für alle : Nahrungsmittel, Platz, Energie.
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